Brim

2019 habe ich mich nach einer langen Schreibpause wieder aufgerafft und ein paar Kurzgeschichten geschrieben. Für eine ist dann ein humorvolles Abenteuer des Schleimmagiers Brim und seinem Begleiter, der kleinen Schnecke Mel entstanden.

Erneut vom NaNo-Fieber gepackt, durfte Brim dann im NaNo2019 erneut auf Reise gehen, diesmal im größeren Stil. Mit knapp 60.000 Wörtern ist dabei eine kompakte Geschichte mit Cliffhanger und Potential zur Serie entstanden.

Die befindet sich momentan in Bearbeitung, bevor sie an die Betaleser rausgeht und ich entscheide ich, was ich weiter damit mache. Eine Leseprobe des ersten Kapitels gibt es hier.

Teil 1: Brim und der Schleim des Weisen
Pitch:

Der Magiestudent Brim ist Hals über Kopf in Ronda verknallt. Blöd nur, dass sein Element, der Schleim, nicht gerade bekannt dafür ist, hoch im Kurs der Frauen zu stehen. Dass sich ausgerechnet der gutaussehende Schmiedelehrling Tarkos als sein Rivale entpuppt, macht die Situation nicht besser.
Als eine Seuche die Existenz ihrer Stadt bedroht, werden die drei auf die Suche nach dem Schleim des Weisen geschickt, dem übernatürliche Heilungskräfte nachgesagt werden. Brim wittert seine Chance, Ronda von sich zu überzeugen und Tarkos auf der Reise unauffällig loszuwerden.

Die Welt: Die Geschichte spielt in den Tiefen, einem Reich weit unter der Oberfläche unserer Welt. Dorthin haben sich die Götter und die Magie zurückgezogen, als die Menschheit zu aufgeklärt wurde, um daran zu glauben. Sie beginnt außerhalb der Tore der Stadt Dunkelheem, Heimat der Protagonisten.
Magie liegt überall in der Luft. Jedes Wesen erzeugt magische Energie, Zauber verbrauchen sie. Will man mehr als einfache Tricks bewerkstelligen, braucht man einen guten Draht zu den Göttern und ein Medium, durch das die Energie fließen kann.

Protagonisten:

Brim: Ist Magiestudent im 4. Semester. Sein Element ist der Schleim. Dieses vielfältige Element findet in seinen verschiedenen Aggregatzuständen überall in den Tiefen Verwendung. Sei es nun als Bausubstanz, Treibstoff, Schmiermittel oder Waffe. Die richtige Handhabung erfordert jahrelange Übung und einen guten Draht zum großen Schneckengott. Die Übung fehlt ihm noch (zum Leidwesen aller, die beim zaubern in seiner Nähe stehen), aber den Draht hat er.
Da er notorisch knapp bei Kasse ist, übernimmt er nicht selten waghalsige Aufträge für die Stadt und muss dabei seine mangelnde Erfahrung mit Erfindungsreichtum wettmachen.

Melchisedek (Mel): Ist eine Albino-Nacktschnecke und Brims treuer Begleiter. Er ist ein Medium und stellt den Kontakt zwischen Brim und dem großen Schneckengott her, damit die Magie richtig flutscht.
Mel wohnt in einer der unzähligen Taschen von Brims schwarzem Ledermantel und ist der wahre Grund, warum Brim stets pleite ist. Die Schnecke ist ein Gourmet und ausgewogene Ernährung in den Tiefen zu finden, ist kostspielig.

Ronda: Ist die dreizehnte Tochter des obersten Ratsherren der Stadt. Sie ist rebellisch, unverheiratet und denkt auch gar nicht daran, das zu ändern. Ihr Interesse gilt dem Abenteuer. Sie kennt die Tiefen wie ihre Westentasche und eigentlich ist ihr Vater immer froh, wenn sie ihr Unwesen außerhalb der Stadt treibt.
Ronda hat ihre Auswahlprüfung für ihr Medium so stark vergeigt, dass sie seitdem einen großen Bogen um die Akademie machen muss. Stattdessen hat sie sich der Abteilung zur Monsterabwehr angeschlossen, bei der ihre Art und Talente eher geschätzt werden.

Tarkos: Hat schon als Kind die Schulbank mit Brim gedrückt. Weil er nicht das geringste Talent für die Magie besitzt oder die Götter ihn einfach nicht leiden können, hat er sich für eine Karriere in der Schmiedekunst entschlossen. Das Feuer fasziniert ihn, genauso, wie das flammend rote Haar der wilden Ronda.
Er ist diszipliniert, denn nur mit der besten Qualität kann sein Stahl den Artefakten der Magier das Wasser reichen.
In der Schulzeit hat er Brim gemobbt und verprügelt, nach der Magieprüfung hat sich das Machtverhältnis geändert. Man muss wohl nicht erwähnen, dass die beiden nicht gut auf einander zu sprechen sind.

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